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PANORAMAPARK
Nachdem der Panorama-Park Sauerland im Jahre 2007 von Grévin an die Firma Henkel des heimischen Unternehmers Siegfried Hamm verkauft wurde, welcher 2008 verstorben ist, hat sich im Park einiges getan. „Back to Basic“ könnte man sagen, denn als der Panorama-Park eröffnet wurde war er ein reiner Wildpark, und das ist er jetzt auch wieder. Es erinnert kaum noch etwas an den Panorama-Park, den man bisher kannte. Vorbei sind die Zeiten von „TakkaBalla“, dem „Flinken Fridolin“, und all den anderen Attraktionen, die man mit den Jahren lieb gewonnen hatte. Auch wenn die ehemaligen Attraktionen des Parks einen Erwachsenen nicht unbedingt zu Begeisterungsstürmen motiviert hatten, so hat man doch gerne mal einen Tag im Panorama-Park verbracht, vor allem wenn man ihn zusammen mit kleineren Kindern besuchte. Durch die Neuorientierung des Parks wurden so gut wie alle Attraktionen abgerissen und verkauft oder entsorgt. Zielgruppe des Parks sind nun Familien mit Kindern bis 14 Jahre. Die Eintrittspreise wurden im ersten Jahr um fast die Hälfte gesenkt und im zweiten Jahr sogar unter 10 Euro angesiedelt. Rein finanziell gesehen ist der Panorama-Park Wildpark für die Besucher augenscheinlich also interssanter geworden. Der Fokus und somit quasi die neue Hauptattraktion des Parks sind die zahlreichen Wildtiere, die es zu sehen gibt: Luchse, Otter, Biber, Wölfe, Waschbären etc. sind die neuen Stars im Park. Es ist selbst für Achterbahnliebhaber durchaus interessant, diese Tiere einmal hautnah erleben zu können. Man sollte sich allerdings auch ausgiebig Zeit nehmen um sich diese Tiere in aller Ruhe anzusehen, denn wer nur an den Gehegen vorbei schlendert und höchstens einen flüchtigen Blick auf die Tiere riskiert, der hat den Park in zirka drei Stunden durch, denn wie gesagt, im Park gibt es so gut wie keine Fahrattraktionen mehr. Für Kinder wird nach wie vor einiges geboten und der Park investiert weiterhin sehr viel in dieser Richtung. Pano´s Wunderland z.B., hier hat sich viel verändert. Ein neuer Anstrich in vielen leuchtenden Farben sorgt für frischen Wind im Spiele-Paradies für die Kleinsten, auf der Bergstation wurde ein neues Hüpfkissen errichtet, das Labyrinth erstrahlt in neuem Glanz, es gibt einen neuen Streichelzoo mit Ziegen und Schafen etc. und auch sonst wurde viel im Park getan. Es ist schon erstaunlich, was der Park in den letzten Jahren nach dem Verkauf geleistet hat. Wer den Park besucht, sollte allerdings keine Wunder erwarten. Es gibt nach wie vor einige Ecken, die durch den Abbau der Fahrgeschäfte noch etwas unschön aussehen und es wird noch einige Zeit dauern, bis der Park so aussehen wird, wie der Betreiber es sich vorstellt. Diese optischen Defizite wiegen vor allem auch deshalb nicht so schwer, da man sieht, dass sich etwas tut und wir hoffen und denken, dass bei unseren nächsten Besuchen die unansehnlichen Ecken schon deutlich weniger geworden sein werden. Mittlerweile wurden auch wieder einige neue kleine Attraktionen errichtet. Auf der Bergstation wurden der Power Paddler, ein großes Klettergerüst und der Mega Vulkan integriert. Auch das Megahüpfkissen kommt sehr gut bei den Besuchern an. Zudem wurden viele Liegestühle aufgestellt, auf denen man sich entspannen kann, während sich die Kinder in unmittelbarer Nähe austoben. Die neue Softballarena in der Talstation ist ebenso eine Bereicherung für den Park wie der kleine Platz gleich nebenan, auf dem man Einrad fahren kann – sofern man das Einradfahren kann oder genug Mut hat es einmal auszuprobieren. Das Essen im Park beschränkt sich auch typisches Fast  Food, denn Currywurst, Pommes, Hamburger und Hot Dog sind der Hauptbestandteil der angebotenen Speisen im Park. Es gibt aber auch einige Tagesgerichte für Besucher, die etwas anderes möchten. Die Preise sind für das Gebotene sehr günstig, so dass es sich kaum lohnt, Essen von Zuhause mitzubringen. Wer dies dennoch machen will, für den gibt es mehrere Grillplätze, die man mieten und an denen man seine Speisen selber zubereiten kann. Die Mitarbeiter sind nett, freundlich, hilfsbereit und haben auch in Stresssituationen immer ein Lächeln parat. Die sanitären Anlagen sind ebenfalls in Ordnung. Hunde dürfen angeleint mit in den Park (aber natürlich nicht in die Fahrgeschäfte) und das Parken kostet erträgliche 2 Euro. Nicht verpassen sollte man die Greifvogel Flugshow die zweimal täglich auf der Bergstation stattfindet. Zu beachten ist, dass Hunde aus Sicherheitsgründen während der Vorstellung nicht gestattet sind. Auch die Fütterung der Otter oder der Wölfe ist sehr interessant und sollte man sich nicht entgehen lassen. Die Fütterungszeiten können im Parkplan oder auf Anschlagtafeln im Park ersehen werden.
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...Wirklich wild!
Hunde (an der Leine)
keine Angaben