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TOVERLAND
k.A.
Das Toverland in Sevenum wurde 1999 erbaut und ist der größte überdachte Freizeitpark Europas. Toverland hat  365 Tage im Jahr geöffnet, und dank der Tatsache dass der Hauptteil des Toverland in zwei  gewaltigen,  miteinander verbundenen Hallen untergebracht wurde, ist man dort weitgehend witterungsunabhängig.  Weitgehend deshalb, weil die neuen grossen Projekte wie z.B. der Rocket-Coaster “Booster Bike”oder die  Holzachterbahn “Troy” ganz einfach nicht in einer Halle Platz finden würden.   Außerdem verfügen die schön angelegten Außenanlagen des Toverland über Kinderspielplätze und  einen  Survival Parcours für Erwachsene oder ältere Kinder. Toverland war anfangs fast ausschließlich auf kleinere  Gäste fixiert, dies hat sich mittlerweile geändert, denn dank Booster Bike, Troy oder auch dem Kletterparcours  sowie einer klassischen Wildwasserbahn wird der Park auch für ältere Besucher immer interessanter.   Gerade mit der Holzachterbahn ist dem Toverland ein großer Wurf gelungen. Mit einer Höhe von 35  Meter, einer  Länge von 1040 Meter und einer Geschwindigkeit von 90 km/h ist sie das bisher größte Projekt in  der  Geschichte des „Toverlands“. 6,5 Millionen Euro hat das „Toverland“ in „Troy“ investiert. Beim Anblick von  Troy“  sollte man im ersten Moment nicht vermuten was alles in dieser Bahn steckt. Schon in der Warteschlage  wird  man angenehm überrascht. „Troy“ hat einen so genannten „Station Fly Through“, d.h. während man im  Bahnhof  ansteht oder schon in der Bahn sitzt und auf den Start wartet rast nur weniger Meter über einem die  zweite  Bahn durch den Bahnhof. Klasse gemacht. Auch der „First Drop“ ist anders als normal. Es geht nicht  einfach nur  geradeaus, hier fängt der Spaß mit einer sehr steilen Linkskurve an. Auch der nachfolgende  Streckenverlauf ist  sehr rasant. Viele Kurven und plötzliche schnelle Richtungswechsel machen die Fahrt bis  zum Ende zu einem  Erlebnis was man wie gesagt beim ersten Anblick nicht erwarten würde. Die Wagen von  „Troy“ sind sehr  komfortabel mit braunen Lederbezügen ausgestattet die nahezu jede Unebenheit der Bahn  abfangen und man  in jedem Augenblick bequem sitzt und die Fahrt in vollen Zügen genießen kann. Mit „Troy“ hat das „Toverland“  eine Bahn geschaffen die sich nicht verstecken muss und die es mit anderen Bahnen dieser Art ohne Probleme  aufnehmen kann.  Mindestgröße: 120 cm.   Ein  Highlight des Parks ist neben der Holzachterbahn „Troy“ die Achterbahn „Booster Bike“, die sich wie „Troy“  im Freien befindet. Die Wagen sind in Form eines Motorrades gebaut, und somit setzt man sich nicht in einen  klassischen Achterbahn Wagen, sondern auf ein Motorrad. Der Sicherheitsbügel wird geschlossen indem man  den Lenker an sich zieht. Bevor es losgeht ertönt ein typisches Motorengeräusch, und man verlässt in normaler  Geschwindigkeit den Bahnhof. Nach einigen Metern wird „Booster Bike“ wieder gestoppt, und nachdem man  einige Sekunden auf einer langen Grade verharrt hat wird man katapultartig auf die Strecke geschossen, wobei  wieder ein geniales Motorengeräusch ertönt und den Start eindrucksvoll untermalt. Die Fahrt an sich ist harmlos  und nicht sehr lang, aber durch die Bauart dieser Bahn und die eindrucksvolle Geräusch-Untermalung wird eine  Fahrt mit „Booster Bike“ zum besonderen Erlebnis.   Das Personal im Park ist ausgesprochen freundlich und geht auch mit den kleinen Gästen immer sehr  nett um.  Die sanitären Anlagen sind meist vorbildlich und viele andere Parks könnten sich hier eine dicke Scheibe  abschneiden. Gerade für kleine Kinder bietet der Park hervorragende Möglichkeiten und für die Eltern gibt es  auch die Möglichkeiten Windeln, Babyfläschchen oder Gläser zu erstehen,  bzw. diese in der kostenlos  bereitstehenden Mikrowelle zu erwärmen. Auch Schließfächer gibt es für 2 Euro pro Tag, die allerdings nicht  erstattet werden.  Die Vielfalt der Gastronomie ist dagegen recht “übersichtlich”, sprich die Auswahl ist sehr klein, und mehr als  Pommes, Bratwurst, Chicken Mc Nuggets oder Pizza und Pasta gibt es hier nicht. Die Portionen sind zumindest  groß genug und für diese grossen Portionen sind die Preise vertretbar. 10,50 Euro für ein Menu incl. 0,5l Getränk  sind für holländische Verhältnisse nicht zuviel, im direkten Vergleich kann die gebotene Qualität allerdings nur im  länderinternen Vergleich bestehen. Was auch für die Parkgebühr von 6 Euro gilt. Für deutsche Verhältnisse ist  das ein stolzer Preis, in Holland ist das noch human, zumal es Parks gibt die hier teilweise noch kräftiger  zulangen.  Im Jahr 2013 wurde das Toverland um satte 4 Hektar und mit einem Investitionsvolumen von 14 Millionen Euro  erweitert. Auf dieser Fläche entstand das Magische Tal, dahinter verbirgt sich eine grüne Oase mit vielen  Teichen, beeindruckenden Felsformationen und spektakulären Wasserfällen. Natürlich hat das Magische Tal  auch Bewohner, und zwar die die Dwervels. Die Dwervels sind lustige kleine Wesen, die ca. einen Meter groß  sind. Man trifft überall rund um den Fluss ihre Häuschen und andere seltsame Bauwerke an. Mitten im Tal  können Besucher den Dwervel-Häuptling Djengu kennenlernen. Dieser alte, weise Dwervel verzaubert die  magische Quelle und sorgt auf diese Weise für Leben im Tal. Die Highlights im Magischen Tal sind der Spiining  Coaster Dwervelwind und die Raftinganlage Djengu River. Dwervelwind ist eine Achterbahn bei der sich die  Wagen, genauer gesagt deren Gondeln, während der Fahrt um die eigene Achse drehende Wagen, so dass man  mal vorwärts fährt oder auch mal rückwärts. Jede Fahrt ist somit immer wieder neu und aufregend. Untermalt  wird das ganze durch Musik die durch die Lautsprecher ertönt die im Wagen verbaut wurden. Eine Klasse  Achterbahn für Jung und Alt aus dem Hause MACK-Rides, die mit einem hervorragenden Layout glänzen kann.  Für uns ist diese Bahn das Highlight des neuen Themenbereich.   Bei Djengu River handelt es sich um das klassische Fluss Rafting ...Auf 460 Metern Länge geht es rasant durch  Stromschnellen und vorbei an Wasserfällen bis man nach ca.4min. wieder am Ausgangspunkt ist. Im Gegensatz  zu anderen Fahren dieser Art ist der Djengu River einfach und unspektakulär in der Fahrweise gehalten, aber  den Spaß den man hier an besonders  heißen Tagen hat tut dies keinen Abbruch, und man darf nicht vergessen,  hier sollen vor allem die kleinsten Besucher ihren Spaß haben...und den haben sie...     Das Toverland hat mit dem Magischen Tal einen Themenbereich geschaffen der Spaß, Action und auch etwas  Thrill für die ganze Familie bietet. Damit beweist er wieder einmal mehr das er auf dem besten Wege ist nicht nur  irgendein kleiner Park hinter der deutschen Grenze zu sein, in den man "mal fahren" kann, sondern das man ihm  langsam aber sicher mehr Beachtung als in der Vergangenheit schenken sollte, bzw. schenken muss. Auch aus  deutscher Sicht. Moderate Eintrittspreise, Freundliche und Hilfsbereite Mitarbeiter sowie ein breit gefächertes  Angebot an Attraktionen machen das Toverland zu einem Lohnenswerten Ausflugsziel für Jung und Alt.  
Hunde (an der Leine) sind erlaubt
Toverland