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Freefall - Tower: Bei einem Feefall-Tower wird eine an einem Turm befestigte Gondel an einer Führungsschiene mittels eines Caddys (Catch Car) emporgezogen. Am höchsten Punkt wird die Gondel dann ausgeklinkt und rauscht im Freien Fall wieder nach unten. Kurz vor dem Boden wird die Gondel dann durch ausfallsichere Wirbelstrombremsen abgebremst. Häufigster Hersteller ist Intamin(Ride Trade) mit den so genannten Giant Drops. Zusätzlich zur normalen Sitzpositon gibt es auch Free-Falls ohne Boden sowie Varianten in denen man steht. Zur Zeit steht der höchste Giant Drop der Welt mit 120 Metern im australischen Dream World und nennt sich schlicht „Giant Drop“.
Vertikalfahrt: Fahrgeschäft, bei dem die Fahrgäste mittels eines Seilzugs an einem Turm schnell hinauf und hinunter befördert werden. Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich dafür auch der Begriff Freefall -Tower eingebürgert, was allerdings nicht ganz korrekt ist. Da aufgrund der Stahlseile(des Seilzuges) ein ständiger Kontakt zwischen Fahrgastträger und Turm besteht, und der Fahrgastträger sich so also nie im freien Fall befindet. Das System kann also am ehesten mit einem sehr schnellen Aufzug verglichen werden. Unterscheiden kann man eine Vertikalfahrt von einem echten Freefall - Tower nur durch die Bauweise des Turmes. Während bei Freifalltürmen der Turm aus festem Beton besteht, besteht dieser bei Vertikalfahrten aus einem Stahlgerüst, das mit vielen Streben versehen ist.
Gyro - Drop Tower: Variante des Freefall - Towers, bei der die Kabine ringförmig um den Turm angebracht ist, und so während der Fahrt nach oben um den Turm rotiert. D.h. ein Gyro- Drop- Tower kann man am ehesten als Kombination von einem Aussichtsturm mit eingebautem Freefall Erlebnis bezeichnen. Technisch handelt es sich um nahezu dieselben Systeme. Der höchste Gyro-Drop-Tower der Welt steht zur Zeit mit einer Gesamthöhe von 103 Metern mit Scream im Heide Park Soltau.
Shot’n Drop oder Bungee-Drop (Bezeichnungen schwanken zwischen den Herstellern): Als Shot’n Drop bezeichnet man Vertikalfahrten vorwiegend des Herstellers Huss, aber auch anderer Hersteller, bei denen die Fahrgastgondel nach oben geschossen wird, um anschließend wieder mit sehr hoher Geschwindigkeit nach unten zu fallen. Umgangssprachlich bezeichnet man Türme dieser Bauart meistens auch als Freefall - Towers, was allerdings nicht ganz korrekt ist, da die Fahrgastkabine während der Ganzen Fahrt mit einem massiven Stahlseil verbunden ist, und daher nicht frei fällt…
Top Spin: Bezeichnet ein 1990 vom Bremer Hersteller Huss eingeführtes Fahrgeschäft, dessen Name sich an den „Top Spin“ Schlag im Tennis anlehnt. Eine an zwei drehbaren Tragarmen angebrachte Gondel wird dabei durch geschicktes Lösen und Feststellen der Gondelbremsen um die Eigene Achse rotiert. Erfahrene Bediener schaffen es die Gondel gleich mehrmals pro Schwung überschlagen zu lassen. Dies sind die bei den Fahrgästen beliebten Multi-Loops. Für stationäre Anlagen (in Freizeitparks) werden meist feste Fahrprogramme verwendet. Je nach Kapazität unterscheidet man Top Spin 1, Top Spin 2, und das wesentlich größer dimensionierte „Giant Top Spin“
Suspended Top Spin: Variante des Top Spin, bei dem die Fahrgäste allerdings mit dem Rücken zueinander sitzen, und keinen Boden unter den Füßen haben (suspended). Bislang gibt es weltweit nur 4 Auslieferungen, von denen eine Talocan im Phantasialand ist.
Breakdance: Typisches und traditionelles Fahrgeschäft auf Volksfesten und in Freizeitparks, dessen Name aufgrund der vielen unvorhergesehenen Bewegungen an den gleichnamigen Tanzstil angelehnt ist. Es besteht aus einer leicht geneigten Drehscheibe, auf der die Godelkreuze mit den Gondeln angebracht sind. Diese werden von Elektromotoren angetrieben, und sorgen so für die charakteristischen Fahrabläufe des Breakdance.
Gyro - Tower: Der Gyro –Tower ist ein Aussichtsturm, bei dem eine komplett verglaste Kabine sich einen großen Stahlturm hinaufschraubt, und dort einige Runden dreht und man so den Ausblick genießen kann. Anschließend geht es in gleichem Tempo wieder nach unten, was der einzige Unterschied zum Gyro-Drop-Tower ist, da der freie Fall wegfällt.
Topple Tower: Neuartiges Fahrgeschäft aus dem Hause Huss, das aus einem neigbaren Turm besteht und die Gondel sich wie beim Gyro -Tower nach oben dreht. Einziger unterschied ist, dass sich der Turm selbst dabei um bis zu 60% neigt, und sich dabei die Fahrgäste wie im Gyro-Drop-Tower in einer ringförmigen Gondel ohne Boden befinden. Hört sich brutal an, ist aber in Wirklichkeit auch für ruhigere Gemüter
Themenfahrt: Allgemeiner Begriff für alle Fahrgeschäfte, die sich mit einem bestimmten oder mehreren Themen beschäftigen. Hierbei wird die Fahrt meist mit dekorativen Elementen verschönert.
Dark Ride (dt. wörtlich: Dunkle Fahrt): Bezeichnet eine Themenfahrt, deren Hauptteil in einem geschlossenen Raum liegt, und deren Wagen an meist bewegten Szenen vorbeifahren, die oft mit Spezialeffekten ausgestattet sind. Die Besucher spielen hier eine reine passive und betrachtende Rolle.
Interaktiver Dark Ride: Variante des Dark Ride, bei der der Fahrgast aber keine reine passive Rolle mehr spielt, sondern aktiv auf unterschiedliche weise in das Geschehen eingreifen kann, z.B. mit Pistolen auf Monster schießen kann.
Monorail: Einschienenhochbahn, die als Übersichts- und Transportmittel meist in einem Freizeitpark genutzt werden kann.
Round Up: Round Up ist traditionelles Fahrgeschäft, bei dem die Fahrgäste wie in einer Zentrifuge mit Hilfe der Fliehkraft an die Außenwand gedrückt werden, und deshalb durch keinerlei Sicherheitsbügel gesichert sind.
Enterprise: In der Umgangssprache oft Überschlagrad genannt, weil das Aussehen und der Fahrablauf einem gigantischen überschlagenden Rad gleichen, was man durchaus wörtlich nehmen kann. Zudem kommen auch noch keine Sicherheitsbügel(ähnlich wie beim Round Up) zum Einsatz, da man alleine durch die Schwerkraft in den Sitzen gehalten wird.
Frisbee: Fahrgeschäft, das in seinem Fahrablauf dem einer Klassischen Schiffschaukel ähnelt, mit dem einzigen Unterschied, dass die „Frisbee“ sich während den Schwingbewegungen noch um ihre eigene Achse dreht, und natürlich wesentlich größer dimensioniert ist. Sie kann also am besten als überdimensionierte Schaukel beschrieben werden. Am höchsten Punkt steht man fast kopfüber. Der Name leitet sich von der echten Frisbee ab, da der Fahrgastträger jener ähnelt.
Giant Frisbee: XXL Ausgabe der Frisbee
Afterburner: Variante einer Frisbee, des niederländischen Herstellers KMG, bei der die Fahrgäste keinen Boden unter den Füßen haben.
Turbo Force: Relativ neues Fahrgeschäft, für wahre Thrillseeker. Das Turbo Force besteht aus einem großen Tragarm, an dessen oberem und unteren Ende jeweils eine Gondel für 4 Personen angebracht ist. In der Umgangssprache wird das Turbo Force oft mit Propeller oder ähnlichem umschrieben. Der Fahrverlauf lässt sich leicht beschreiben: Die 40 Meter hohen Arme drehen sich(eben wie ein Propeller) und die Gondel vollführt dabei durch ihre Eigenbewegung Überschläge. Dabei werden an den äußeren Enden Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h erreicht. Was in dieser Höhe für eine gehörige Portion Adrenalin sorgt
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